Trainerausbildung

Wenn auch Sie Ihre Berufung zu Ihrem Beruf machen möchten, bietet Ihnen die von uns angebotene Trainingsausbildung unter professioneller Anleitung das fachliche Basiswissen für diesen Beruf. Sie können die Ausbildung aber auch als weitere fachliche Qualifikation sehen, wenn Sie auf andere Art und Weise mit Hunden arbeiten, wie zum Beispiel in einem Tierheim, einem Hundesalon oder als Dogsitter. Die animal learn Trainerausbildung schafft die Basis für eine fundierte Berufsvorbereitung, sowie die Grundlage für eine erlaubnispflichtige Tätigkeit nach §11 Tierschutzgesetz (1) Abs. 3 und Abs. 8f. Das Anerkennungsverfahren muss während oder im Anschluss an die Ausbildung bei dem für Sie zuständigen Veterinäramt beantragt werden.

Die Nachfrage nach professionellen Hundetrainern steigt ständig, denn immer mehr Menschen wünschen sich eine fachkundige Unterstützung bei der Erziehung ihres Hundes. Gefragt ist eine individuelle Betreuung und kompetente Beratung in allen Fragen und Belangen rund um den Hund. Schon seit 1997 bieten wir deshalb eine der umfangreichesten Trainerausbildung überhaupt an, die das fachliche Basiswissen vermittelt, das Sie für die Ausübung dieses Berufes brauchen. Wir haben einen umfassenden und interessanten Unterrichtsplan zusammengestellt, der Ihnen innerhalb von ca. einem Jahr und sechs Monaten einen fundierten Einblick in die Thematik des Berufes gibt. Trotzdem müssen Sie sich unbedingt darauf einstellen, dass Sie weitere kynologische Fachseminare besuchen müssen. Der Beruf des Hundetrainers gehört, ebenso wie zum Beispiel der des Arztes, zu denen, in denen man nie ausgelernt hat. Wenn Sie in diesem Beruf gut sein wollen, müssen Sie sich ständig weiterbilden, denn in jedem Jahr werden neue Erkenntnisse über Lernverhalten, Erziehung, Ernährung, Gesundheit usw. des Hundes entdeckt und publiziert. Um eine intensive Schulung gewährleisten zu können, lernen Sie in kleinen Gruppen von 10 bis max. 17 Teilnehmern. So bleibt ausreichend Zeit für die Fragen jedes einzelnen.

Da es in Deutschland keine staatlich geregelte und anerkannte Ausbildung zum Hundetrainer gibt, variieren die Trainingsmethoden der verschiedenen Hundeschulen und Ausbildungsinstitute zum Teil ganz erheblich. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass wir sämtliche Methoden der Gewalteinwirkung im Training und/ oder Umgang mit Tieren strikt ablehnen. Wir erwarten von unseren Absolventen, dass sie keinerlei Erziehungsmethoden zur Anwendung bringen, die dem Tier Schmerzen zufügen, es in Panik versetzen, seine Persönlichkeit zerstören oder ähnliches, und setzen einen respektvollen Umgang mit dem Tier und seinem Halter voraus.

Der Unterricht findet in Terminblöcken statt, um auch Berufstätigen die Teilnahme an dieser Trainerausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich zum Unterricht erhalten Sie eine Literaturliste, die in der Zeit zwischen den einzelnen Blöcken durchgearbeitet werden muss. Evtl. auftretende Fragen zum Inhalt der Bücher werden im Unterricht besprochen. Der Unterricht wird durch Präsentationen und Videos unterstützt, die teilweise auch zum Kauf erhältlich sind.

Die Praktika sind zum „Hineinschnuppern“ gedacht und dazu, das theoretisch erlernte Wissen in der täglichen Arbeit mit Hunden und ihren Menschen umzusetzen. Bei guter Mitarbeit und entsprechendem Lernen können Sie nach der Trainerausbildung Hunden verschiedene Kommandos des Grundgehorsams beibringen und Welpenspielgruppen durchführen. Außerdem sollten Sie in der Lage sein, Problemverhalten (bei Hund und/ oder Mensch) zu erkennen, richtig einzuschätzen und wirksame Lösungswege zu erarbeiten. Das Ausbildungsziel ist, dass Sie ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Hund für Ihre zukünftigen Kunden werden.
Gehen Sie aber bitte nicht davon aus, dass Sie bereits mit (schwer) verhaltensgestörten Tieren arbeiten können. Um die hierfür erforderlichen Erfahrungen zu sammeln und das nötige Fingerspitzengefühl zu entwickeln, sollten Sie sich viele Monate und Jahre Zeit nehmen – im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit und in der Verantwortung für den Hund, der Ihnen anvertraut ist. Wir möchten hierauf hinweisen, damit Sie nicht mit falschen Erwartungen in die Ausbildung gehen und wir möchten uns ausdrücklich von den Ausbildungsinstituten abgrenzen, die mit großen Worten mehr versprechen, als sie in der Kürze der Ausbildungszeit halten können. Natürlich wollen wir unsere Absolventen darin unterstützen, diese Fertigkeiten zu erlangen. Deshalb bieten wir regelmäßig Fachseminare zur Weiterbildung an und informieren auch über Seminare und Vorträge anderer Referenten oder Institute wie z.B. Turid Rugaas, Anne Lill Kvam, Martina Scholz, Dr. Maria Hense, Thomas Riepe, Sabine Neumann, Steffi Winter und anderen.

1. Block

Tierpsychologische Grundlagen:

  • Die Geschichte der Tierpsychologie
  • Behaviourismus + Naturkundlicher Forschungsansatz
  • Konditionierung, Reflexe, Lernmechanismen

Eigenpräsentation + Rhetorik

Beschwichtigungssignale
Stress

2. Block

Grundkenntnisse über die Ethologie des Hundes:

  • Abstammungslehre + Domestikation
  • Die Entwicklung der Rassen
  • Genetik + Zucht
  • Rassebedingte Wesensunterschiede
  • Genetisch fixiertes + erlerntes Verhalten

Welpen:

  • Die Entwicklungsstadien
  • Fremdelphase + Pubertät
  • Erlernen sozialer Verhaltensweisen
  • Welpenspielgruppen
  • Passung zwischen Mensch + Hund
  • Beratung bei Anschaffung + Aufzucht
3. Block
  • Das Vorgespräch
  • Übungsaufbau + Festigung des Grundgehorsams
  • Einzel- und Gruppenunterricht
  • Arbeit an den Geräten
  • Einsatz der eigenen Körpersprache + Stimme
  • Das Trainingstagebuch
  • Brustgeschirr + Leine
4. Block

Tiermedizinische Grundlagen:

  • Anatomie, Physiologie, Pathologie
  • Der Einsatz der Sinnesorgane
  • Schmerzäußerungen, Schmerzpunkte beim Hund
  • Krankheiten im Training erkennen
  • Überweisung/ Zusammenarbeit mit dem Tierarzt
  • Welche Krankheiten haben welchen Einfluss auf das Training
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Hund
Praktische Woche mit Zwischenprüfung

Alle Teilnehmer erarbeiten sich den Grundgehorsam, das Arbeiten an den Geräten und weitere praktische Aufgaben. Am Ende der Woche steht die praktische Zwischenprüfung: Jeder Teilnehmer erklärt einem Kunden mit Hund ein Kommando und beantwortet Fragen, die er stellt.

5. Block
  • Grundlagen zum Ausdrucksverhalten von Hunden + Wölfen
  • Spielverhalten, Sexualverhalten, Aggressionsverhalten
  • Die Übertragung ethologischer Grundkenntnisse in das Zusammenleben und die Erziehung von Haushunden
  • Trennungsangst
  • Das unerwünschte Jagdverhalten
6. Block

Tiermedizinische Grundlagen:

  • Herdenschutzhunde
  • Das Aggressionsverhalten des Hundes mit Trainingsansätzen
  • Analyse und Erstellen eines Trainingsplans
7. Block
  • Equipment wie Halti, Clicker, Disc, Sprühhalsbänder, Pfeife usw.
  • Zubehör für Hunde
  • Der Hund im Tierheim
  • Einführung in die Bach-Blütentherapie
8. Block
  • Einführung in den Tellington-Touch
  • Die Ausbildung von jagdlich geführten Hunden
  • Die Ausbildung im Schutzdienst
Sonstige Themen
  • Wie erreicht man eine optimale Compliance?
  • Über den richtigen Umgang mit Hund + Halter
  • Mentale Kommunikation
  • Trainingsansätze und -methoden
  • Der Hund als Sozialpartner des Menschen
  • Dominanz + Rangordnung
  • Fallstudien

Termine der nächsten animal learn Trainerausbildung

Ausbildungsbeginn: März 2019

14. – 18. März 2019
23. – 28. Mai 2019
11. – 17. Juli 2019
13. – 19. September 2019, praktische Woche
01. – 07. November 2019
10. – 16. Januar 2020
12. – 17. März 2020
30. April – 05. Mai 2020
03. – 08. Juli 2020
17. – 18. August 2020 Abschlussprüfung

Praktikumszeiten für die Einzelpraktika

Zusätzlich sind zu Beginn der Ausbildung in Absprache mit den Teilnehmern noch folgende Termine festzulegen:
• eine Woche Praktikum in der Hundeschule
• eine Woche Praktikum im TierHeim Häuser der Hoffnung e. V. in Bernau

ABSCHLUSSPRÜFUNG

Jeder Teilnehmer absolviert eine Abschlussprüfung in Theorie und Praxis.

ZERTIFIKAT

Alle Teilnehmer, die die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, erhalten ein Zertifikat. Die Abschlussnote setzt sich aus der Bewertung der vier theoretischen und der einen praktischen Zwischenprüfung, des Referats, der Abschlussprüfung und der mündlichen Note aus der gesamten Ausbildungsdauer zusammen.

ANNABELL WIEGARD

Liebe Clarissa und liebes animal learn Team!

2012 habe ich meine Trainerausbildung abgeschlossen und musste, wie alle angemeldeten Hundetrainer vor kurzem meine Prüfung beim Veterinäramt ablegen. Dies ist mir gelungen und mir wurde gesagt, dass ich wohl eine sehr umfangreiche Ausbildung gemacht haben muss, da ich den Computer-Test als Beste abschnitt, sogar besser als die Veterinäre im eigenen Amt.

Ich wollte hiermit nur mal kurz eine Rückmeldung geben und mich bedanken für die großartige Ausbildung mit all den Informationen und dem Wissen aus allen Bereichen! Die Entscheidung, die Ausbildung bei animal learn zu machen, war die Richtige und hat mir auch für meine Arbeit im Tierheim sehr geholfen! Weiter so und vielen Dank!

05. November 2015

STEFFI WINTER

www.ihr-pfotenteam.de

Ich habe die Trainerausbildung absolviert um mehr über Hunde zu lernen und habe meine Berufung dabei gefunden. Das umfangreiche Lehrmaterial in Theorie und Praxis gab mir die beste Basis für den Start meiner Hundeschule. Unter den vielen Angeboten hat mich dieses Ausbildungsformat am meisten überzeugt und brachte mir genau das, was ich wollte: Fachwissen und den richtigen Weg zu einem gewaltfreien, positiven Training mit Hunden!

DIPL. ING. MICHAELA RINNER

Ich habe von 2013 – 2014 die Ausbildung bei Euch absolviert und das hat mir die beste Grundlage für meinen Beruf als Tierpflegerin und später Tierheimleiterin mitgegeben! Dafür möchte ich DANKE sagen und zwar nicht nur für den fachlichen Inhalt, den Ihr vermittelt, sondern auch dafür, dass ihr wirklich haltet, was Ihr versprecht: Einen absolut respektvollen und gewaltfreien Umgang mit Hund und Halter! Macht weiter so!

Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne persönlich zu unserer Trainerausbildung.